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Neue Rettungswagen in Dienst gestellt

Zwei nagelneue Rettungswagen bereichern ab sofort den Fuhrpark des DRK-Rettungsdienstes: Die beiden 160-PS-starken Mercedes-Benz Sprinter mit Kofferaufbauten aus dem Hause WAS in Wietmarschen wurden am 19. Dezember in Dienst gestellt. Ausgestattet mit modernstem notfallmedizinischen Equipment, sind die Fahrzeuge den heutigen Herausforderungen bestens gewachsen und dienen den Notfallsanitätern als verlässliche Arbeitsgeräte.

Die bedeutendste Neuerung verbirgt sich im Heck der Rettungswagen: die automatisierten Fahrtragen für den Liegendtransport der Patienten. Geschah das Heben und Absenken der bislang verwendeten Modelle mit Muskelkraft, funktioniert dies beim System „Power-Load XT“ des US-Herstellers Stryker nun elektrohydraulisch. Per Knopfdruck kann die gewünschte Höhe ohne Anstrengung eingestellt werden. Vor dem Einladen in den Rettungswagen rastet die Trage zunächst in einer entsprechenden Vorrichtung ein. Anschließend wird sie – nachdem das Fahrgestell eingezogen ist – bequem und waagerecht vom Rettungsdienst-Mitarbeiter ins Fahrzeug geschoben. Für das Personal bedeutet das neue System ein besonders rückenschonendes Arbeiten.

Auch von außen sind die jeweils rund fünf Tonnen schweren Rettungswagen deutlich als Neufahrzeuge zu erkennen: Neben den breiteren roten Streifen sorgen erstmals auch neongelbe Beklebungen für ein hohes Maß an passiver Sicherheit. Sowohl die Blaulichter als auch die Beleuchtung im Patientenraum sind komplett in LED-Technik gehalten. Ein elektronisches Signalhorn sowie pressluftbetriebene Martinshörner schaffen bei Alarmfahrten freie Bahn.

Die Fahrzeuge sind an den Rettungswachen in Nordhorn (Denekamper Straße) und Uelsen stationiert.

19. Dezember 2016 08:32 Uhr. Alter: 340 Tage