Die Kenntnisse in Erster Hilfe aufzufrischen kann niemals schaden: Dies dachten sich auch 16 Mitarbeiter der Firma WKS und nahmen gemeinsam an einem Kursus des Deutschen Roten Kreuzes teil. Der erfahrene Erste-Hilfe-Ausbilder Christoph Hehsling kam dafür zum Unternehmensstandort nach Wilsum und vermittelte anhand praktischer Übungen und mit einer gesunden Prise Humor alles Wissenswerte rund um Atmung, Bewusstsein und Kreislauf.

Die Idee zur Durchführung solch eines freiwilligen Lehrgangs hatte WKS-Mitarbeiter Martin Paulsen. Er ist im Unternehmen einer von 20 betrieblichen Ersthelfern, die ohnehin alle zwei Jahre eine Fortbildung absolvieren müssen. So entstand der Gedanke, einen Kursus anzubieten, der auch anderen Beschäftigten die Möglichkeit gibt, ihr Wissen zu erneuern – im vertrauten Umfeld unter Kollegen. Paulsen lobt dabei insbesondere das Format zweier kompakter 90-Minuten-Module, die nach Feierabend besucht werden können. So muss kein kompletter freier Tag „geopfert“ werden. Bei der Geschäftsleitung stieß die Idee direkt auf Zuspruch – und so konnte die Schulung nun vonstattengehen.

Eine der Teilnehmerinnen ist Mitarbeiterin Nina Deppe. „Ich fand es gut, dass Martin die Idee hatte“, sagt sie. Als Mutter zweier Kinder seien die Erste-Hilfe-Kenntnisse für sie nicht nur im dienstlichen, sondern auch im privaten Umfeld von großer Bedeutung.

DRK-Ausbilder Christoph Hehsling lobt das Engagement der WKS-Kollegen: „Toll, dass Sie sich nach der Arbeit die Zeit nehmen“, sagt er anerkennend, verweist aber auch auf die Wichtigkeit des Themas – schließlich seien Notfälle niemals planbar. Und noch ein weiteres Lob spricht er der Firma WKS aus: Schon seit mehreren Jahren hat das Unternehmen einen Defibrillator öffentlich zugänglich postiert, sodass nicht nur die eigenen Mitarbeiter, sondern auch die Allgemeinheit davon profitieren kann.

Text und Fotos: Sebastian Hamel