Die GN öffnet jeden Tag in ihrem Online Adventskalender ein Türchen, hinter dem 3. Türchen verbirgt sich der DRK Rettungsdienst. Der Film ist hier zu sehen: www.gn123.de/tuer3

„Hinter dieser Tür geht es im Zweifel um Leben oder Tod: der Rettungswagen. Das Deutsche Rote Kreuz hat in der Grafschaft Bentheim insgesamt sieben solcher weiß-roten Fahrzeuge im Einsatz, alle mit einem ganz besonderen Innenleben. „Das Fahrzeug ist dafür ausgestattet, Patienten zu überwachen und mit bestimmten Maßnahmen und Medikamenten am Leben zu halten bis wir am Krankenhaus ankommen“, berichtet Notfallsanitäter Maik Tabel. Der Rettungswagen sei so ausgestattet, dass die Sanitäter den Patienten zunächst so stabilisieren können, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden kann. „Während der Fahrt wird der Patient in der Regel überwacht, das meiste machen wir direkt vor Ort“, erklärt Tabel. Daher stehe ein Rettungswagen auch einmal länger am Unfallort, weil in dieser Zeit der Patient behandelt wird.

Direkt griffbereit liegt einer der wichtigsten Utensilien für den Einsatz: der Notfallrucksack. „Da sind so die Sachen drin, die wir für einen Erstangriff beim Patienten benötigen“, erklärt Tabel und öffnet die Fächer des großen roten Rucksacks. Eingepackt sind unter anderem Gerätschaften, um einen venösen Zugang zu legen, den Blutdruck zu messen oder auch zahlreiche Medikamente. Ein weiteres wichtiges Utensil ist in einer kleineren blauen Tasche verstaut: eine Sauerstoffflasche. „Das wird auch immer mit rausgenommen bei Notfällen, um Menschen mit Atembeschwerden helfen zu können“, erklärt Tabel. Direkt im Wagen verankert ist zusätzlich ein kleiner Bildschirm mit Kabeln, ein Defibrillator. „Mit diesem Gerät können wir im Prinzip die komplette Diagnostik machen. Im Prinzip sehen wir so alle wichtigen Werte, um den Patienten einschätzen zu können“, erklärt Tabel, der seit mehreren Jahrzehnten beim DRK tätig ist. Ein stressiger und zeitintensiver Beruf, bei dem keine Rücksicht auf die Feiertage gelegt werden kann. „Wir haben auch über Weihnachten genauso viele Sanitäter im Einsatz, wie an den anderen Tagen auch“, sagt Tabel, schließlich könne es immer zu Notfällen kommen.

 

Quelle: Laura Fühner und Henrik Hille / Grafschafter Nachrichten (GN)